Die Studien

Wissenschaftliches
zur Gaswende.

Erdgas ist ein zentraler Rohstoff und Energieträger, aus dessen Nutzung wir zur Einhaltung der Klimaschutzziele ausstiegen müssen. Auf dieser Seite sind Studien rund um das Thema Erdgas verlinkt. Sie zeigen den Stand der wissenschaftlichen Debatte, mögliche Transitionspfade sowie Risiken und Chancen einer Gaswende. Mithilfe der Schlagwortsuche ist es möglich, die verlinkten Studien thematisch zu filtern.

Erscheinungsjahr: 2022/10

Hrsg.: E3G

Die Studie untersucht, ob die EU auf dem richtigen Pfad zur Einhaltung der Gasreduktionsziele ist. Exemplarisch werden sieben Mitgliedsstaaten betrachtet. Um die Zielerreichung sicherzustellen, wird ein clean energy action plan gefordert, der über den nächsten Winter hinausweist, sowie klare und ambitinionierte Gas-Reduktionsziele und der Ausbau einer bezahlbaren erneuerbaren Energieversorgung.

Erscheinungsjahr: 2023/05

Hrsg.: Agora Energiewende

Der momentane Ordnungsrahmen für Erdgasverteilnetze behindert einen Erdgasausstieg. Die Studie zeigt auf, welche Änderungen notwendig sind, um eine kostengünstige, planbare und geordnete Stilllegung der Erdgasverteilnetze zu ermöglichen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen senken die Kosten und erhöhen die Planungssicherheit für Netzkundinnen und Netzbetreiberinnen.

Erscheinungsjahr: 2023/03

Hrsg.: Universität Hamburg, Studie im Auftrag der Wissenschaftsplattform Klimaschutz

Die Studie untersucht die Einstellung von Investoren zu Investitionen in fossile Infrastruktur. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie Risiken bei politisch geforderten Infrastrukturen wie LNG eingeschätzt und für die Investoren reduziert werden können. Nur wenn bei Brückentechnologien der Ausstiegspfad verlässlich planbar ist, lassen sich Risiken für Investoren sicher abschätzen.

Erscheinungsjahr: 2023/05

Hrsg.: Prognos. Studie im Auftrag der Wissenschaftsplattform Klimaschutz

LNG-Terminals wurden gebaut, um russisches Gas zu ersetzen. Zur Einhaltung der Klimaschutzziele muss die Gasnutzung perspektivisch aber zurückgehen. Um Lock-In-Effekte bei neuen LNG-Terminals zu vermeiden, sollte eine Nachnutzung bereits jetzt geplant und auf langfristige Abnahmeverträge verzichtet werden. Eine erhebliche Gefahr für Lock-In-Effekte stellt die Erschließung neuer Erdgasfelder dar.

Erscheinungsjahr: 2022/10

Hrsg.: Kopernikus-Projekt Ariadne, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Deutschland ist in hohem Maße von Energieimporten abhängig. Zur Einhaltung der Klimaschutzziele und Verringerung hoher Energiepreise ist eine Reduktion des Erdgasverbrauchs notwendig. Es wird ein Szenario entwickelt, dass bei Einhaltung der Klimaschutzziele die Abhängigkeit von russischen Energieimporten verringert.

Erscheinungsjahr: 2021/05

Hrsg.: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung IS, Consentec GmbH im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Untersucht werden drei Szenarien, mit denen Treibhausgasneutralität bis 2050 erreicht wird. Während ein Szenario auf den verstärkten Einsatz von Strom setzt, rechnen die anderen mit der stärkeren Nutzung von Wasserstoff und synthetischen Kohlenwasserstoffen. Da die Verfügbarkeit und der Preis von Wasserstoff unsicher sind, ist eine Elektrifizierung dort, wo sie möglich ist, eine robuste Strategie.